Was bedeutet Edamame?
枝豆 (Edamame) heisst wörtlich «Zweig-Bohne». Der Name erinnert daran, dass die Schoten früher samt Zweig verkauft und gekocht wurden. Botanisch sind Edamame dieselbe Pflanze wie die Sojabohne (Glycine max) – sie werden nur viel früher geerntet, wenn die Bohnen prall, grün und zart sind.
Edamame und reife Sojabohnen – der Unterschied
Reife Sojabohnen sind getrocknet, hart und hellgelb; man verarbeitet sie zu Tofu, Sojamilch, Sojasauce oder Miso und muss sie vor dem Kochen einweichen. Edamame dagegen werden frisch oder tiefgekühlt verwendet, sind nach wenigen Minuten gar und schmecken mild, leicht nussig und süsslich. Ihre Textur erinnert an junge Erbsen, ist aber fester.
Wie bereitet man Edamame zu?
Die Schoten werden kräftig mit Salz eingerieben, damit die feinen Härchen verschwinden und das Salz besser haftet. Dann kochen sie 3 bis 5 Minuten in Salzwasser, bis die Bohnen weich, aber noch bissfest sind. Abgegossen werden sie noch einmal mit grobem Salz bestreut und warm oder zimmerwarm serviert.
Varianten gibt es viele: in der Pfanne mit Knoblauch und Sojasauce geschwenkt, mit Chili, Sesam oder Zitronenzeste. Ausgelöste Edamame landen auch in Salaten, Reisschalen und Poke Bowls.
Edamame in Japan: ein Sommergericht
In Japan haben frische Edamame im Hochsommer Saison, etwa von Juli bis August. Dann liegen sie auf Märkten oft noch am Zweig. Besonders geschätzt sind regionale Sorten wie die Dadacha-mame aus der Präfektur Yamagata, die für ihr nussiges, fast süsses Aroma bekannt sind. Ausserhalb der Saison werden Edamame tiefgekühlt angeboten: Sie werden direkt nach der Ernte blanchiert und eingefroren, sodass Farbe und Biss erhalten bleiben.
Wie isst man Edamame?
Die Schote selbst ist zäh und wird nicht gegessen. Man nimmt sie zwischen die Finger oder die Zähne und drückt die zwei bis drei Bohnen direkt in den Mund. Die leeren Schoten kommen in eine separate Schale. So werden Edamame zum geselligen Fingerfood, das man nebenbei isst, während man auf das Hauptgericht wartet.
Edamame sind Sojabohnen und gehören damit zu den Lebensmitteln mit Soja, das zu den deklarationspflichtigen Allergenen zählt.
So gibt es Edamame bei Han Kitchen
Bei Han Kitchen in Zürich-Oerlikon stehen Edamame (Sojabohnen) bei den Vorspeisen und kosten CHF 7.00. Auf der Karte sind sie als vegetarisch gekennzeichnet – wie auch der Algensalat (CHF 7.00) und der grüne Salat nach japanischer Art (CHF 8.50).
Edamame sind ideal zum Teilen, während das Hauptgericht zubereitet wird – etwa zusammen mit Gyoza (CHF 14.50) oder einer Miso-Suppe (CHF 6.00). Für grössere Gruppen und Anlässe stellen wir auf Anfrage auch ein Catering mit Gerichten aus unserer Karte zusammen.
Edamame (Sojabohnen) CHF 7.00 · Algensalat CHF 7.00 · Grüner Salat nach Japanischer Art CHF 8.50

